WM 2026 Argentinien gegen die Schweiz — kann die Schweiz den Titelverteidiger ärgern?

Updated Juli 2026
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Es ist die Partie, in der die Geschichte auf der einen und die Gegenwart auf der anderen Seite steht: Argentinien, der Titelverteidiger, trifft in der Nacht zu Sonntag (12. Juli, 03:00 Uhr MESZ) im Arrowhead Stadium in Kansas City auf die Schweiz, die zum ersten Mal seit 1954 wieder in einem WM-Viertelfinale steht. Damals, 1954, schied die Schweiz im Viertelfinale gegen Österreich aus — verlor am Ende die WM gegen Deutschland. 72 Jahre später steht sie wieder im Viertelfinale, diesmal als Sieger eines Elfmeterschießens gegen Kolumbien (0:0, 4:3 i.E.). Auf der anderen Seite Lionel Messi mit 8 Turniertoren und der Albiceleste, die als erstes Team seit Brasilien 1958/1962 den Titel verteidigen könnte. Die Quoten sehen Argentinien klar vorne (1.80 zu 6.00) — aber die Schweiz hat in beiden K.o.-Runden null Gegentore in der regulären Spielzeit kassiert. Ich zerlege die Partie, das Schlüsselduell Messi gegen Kobel, und die Frage: Was sagt die Wettquote wirklich?

Das Arrowhead Stadium in Kansas City bei Sonnenuntergang mit argentinischen und schweizerischen Fahnen
Argentinien als Titelverteidiger, die Schweiz als 72-jähriger WM-Viertelfinal-Novize — der Vergleich in Kansas City.
Anpfiff Samstag, 11. Juli, 21:00 ET / 03:00 MESZ (Sonntag, 12. Juli)
Spielort Arrowhead Stadium, Kansas City MO
Klarster Favorit Argentinien — Quote 1.80
Außenseiter Schweiz — Quote 6.00, aber mit weißer K.o.-Weste
Schlüsselduell Messi (8 Tore) gegen Kobel (Elfmeterkiller) — Geschichte gegen Aktualität

Argentiniens Weg ins Viertelfinale — knapp, spät, aber meisterhaft

Lionel Scalonis Mannschaft hat in der K.o.-Phase zweimal spät gedreht: 3:2 gegen Kap Verde im Sechzehntelfinale und 3:2 gegen Ägypten im Achtelfinale. Beide Spiele waren über weite Strecken kein Argentinien-Spiel — die Mannschaft wirkte anfällig, kassierte Gegentore und brauchte die individuelle Klasse, um die Spiele zu drehen. Messi traf in beiden Spielen und steht jetzt bei 8 Turniertoren — gemeinsam mit Mbappé Spitzenreiter im Golden-Boot-Rennen. Dazu kommt: Messi hat im Lauf seiner Karriere 21 WM-Tore erzielt — ein Allzeit-Rekord, den er mit jedem weiteren Treffer ausbaut.

Dafür spricht Argentinien: Messi ist der gefährlichste einzelne Spieler auf dem Platz, und Julián Álvarez, Lautaro Martínez und Mac Allister ergänzen die Offensive. In 7 Vergleichen mit der Schweiz hat Argentinien 5-mal gewonnen, 2-mal Remis gespielt, nie verloren — die Dominanz in dieser Paarung ist historisch. Das letzte Aufeinandertreffen war das WM-Achtelfinale 2014, das Di María in der 118. Minute auf Vorlage von Messi entschied. Die Schweiz ist genau der Gegnertyp, den Argentinien braucht: ein defensiv organisiertes Team, das Räume für Konter lässt.

Dagegen spricht: Die argentinische Defensive wirkt anfällig. In beiden K.o.-Spielen kassierte die Mannschaft Gegentore, die Spiele wurden erst in der Schlussphase entschieden. Gonzalo Montiel ist nach seiner Verwarnung gegen Ägypten ein Kandidat für eine Gelb-Sperre im Halbfinale — Scaloni dürfte ihn schonen, was die rechte Abwehrseite zusätzlich schwächt. Und die K.o.-Spiele haben Spuren hinterlassen: Argentinien hat in beiden Spielen über die volle Distanz gehen müssen und dabei viel Energie verbraucht.

Für Argentinien spricht
  • Messi in Gala-Form (8 Tore, 21 insgesamt — Allzeit-Rekord)
  • 7 von 7 Duellen gegen die Schweiz nicht verloren
  • 2014-Viertelfinale schon einmal gegen die Schweiz gewonnen (Di María 118.)
Für die Schweiz spricht
  • 0 Gegentore in beiden K.o.-Runden in der regulären Spielzeit
  • Kobel als Elfmeterheld gegen Kolumbien
  • Erstmals seit 1954 wieder im WM-Viertelfinale — Rarität als Motivator

Die Schweiz — was die 72-jährige Rückkehr wert ist

Murat Yakins Mannschaft hat einen stillen, effizienten Weg ins Viertelfinale gefunden: 0 Gegentore in beiden K.o.-Runden in der regulären Spielzeit, ein Elfmeterschießen-Sieg gegen Kolumbien (4:3) im Achtelfinale, in dem Gregor Kobel den entscheidenden Schuss von Cucho Hernández hielt. Die Mannschaft hat das Turnier ohne Niederlage überstanden — Unentschieden in der Gruppenphase, zwei Zu-Null-Siege in der K.o.-Phase (wenn man das Elfmeterschießen ausklammert).

Dafür spricht die Schweiz: Die Defensive ist das Prunkstück — Manuel Akanji, Fabian Schär, Ricardo Rodríguez und Torhüter Kobel bilden eine der stabilsten Abwehrketten des Turniers. Im Mittelfeld kontrollieren Granit Xhaka und Denis Zakaria das Zentrum, Xherdan Shaqiri liefert die Offensiv-Akzente. Die Schweiz hat in beiden K.o.-Runden null Gegentore in 180 Minuten kassiert, das ist eine Quote, die auch Spanien in dieser Phase nicht besser gemacht hat. Dazu kommt: Yakin hat das Team defensiv so eingestellt, dass es gegen jede Offensive funktioniert — Brasilien wäre da die einzige Ausnahme gewesen, aber Brasilien ist bereits gegen Norwegen ausgeschieden.

Dagegen spricht: Die Schweiz hat in 7 Vergleichen mit Argentinien noch nie gewonnen (0 Siege, 2 Remis, 5 Niederlagen). Das letzte Aufeinandertreffen endete mit Di Marías 118.-Minute-Tor zum 1:0-Sieg für Argentinien im WM-Achtelfinale 2014. Die Mannschaft hat keine offensive Waffe, die Messi auch nur annähernd das Wasser reichen kann — wenn es darauf ankommt, ein 0:0 zu knacken, fehlt der Schweiz die individuelle Klasse. Und: Johan Manzambi (Knie) ist ein Fragezeichen für die Startelf, möglicherweise fehlen auch Luca Jaquez und Michel Aebischer (beide nur einköpfig belegt, keine Zwei-Quellen-Bestätigung).

Mein Tipp: Argentinien kommt weiter, aber die 1.80 ist dünn. Spannender ist Messi trifft als Torschützenmarkt oder ein Handicap Argentinien −1 mit höherer Auszahlung.

Schlüsselduell: Messi gegen Kobel — der Stürmer gegen den Elfmeterkiller

Was diese Partie über die Quote hinaus interessant macht: Messi ist der mit Abstand gefährlichste Offensivspieler auf dem Platz, Kobel ist der beste Defensivspieler der Schweiz in dieser K.o.-Phase. Wenn die Schweiz eine Chance haben will, muss Kobel über sich hinauswachsen — so wie gegen Kolumbien, als er den entscheidenden Elfmeter hielt.

Messis Profil: 38 Jahre alt, aber immer noch der Dreh- und Angelpunkt der argentinischen Offensive. 8 Tore im Turnier, 21 insgesamt — der Allzeit-Rekord. Messi schießt aus allen Lagen, ist der konsequenteste Elfmeterschütze der Welt, und seine Übersicht macht Julián Álvarez und Lautaro Martínez zu besseren Stürmern. Im Achtelfinale gegen Ägypten war er der entscheidende Mann.

Kobels Profil: 27 Jahre alt, Borussia Dortmund, einer der besten Torhüter der Bundesliga. Hält in Elfmeterschießen, hat gegen Kolumbien drei Schüsse gehalten oder pariert, hat in beiden K.o.-Spielen keine Gegentore in der regulären Spielzeit kassiert. Kobel ist der Grund, warum die Schweiz überhaupt noch im Turnier ist.

Dafür spricht Messi: Er ist in Gala-Form, hat 8 Tore, und seine Übersicht entscheidet Spiele auch dann, wenn er nicht selbst trifft. Dagegen spricht: Kobel hat in den letzten zwei Spielen bewiesen, dass er in Hochdruck-Situationen funktioniert — und die Schweiz wird versuchen, das Spiel in die Verlängerung zu zwingen, um dann auf das Elfmeterschießen zu hoffen.

Mein Tipp im Duell: Messi trifft, Kobel pariert — beide werden in den 90 Minuten ihre Momente haben. Die Frage ist, ob Messi vor der Verlängerung trifft oder erst im Elfmeterschießen.

Wetter, Schiedsrichter, Randfaktoren

Das Wetter in Kansas City ist deutlich angenehmer als in Miami: Am Samstagabend (20:00 CT / 21:00 ET) sind es um die 26°C, der Himmel ist meist klar, Wind aus Osten mit 5–6 mph. Es ist ein offenes Stadion, aber die Bedingungen sind moderat — kein extremer Faktor. Das Arrowhead Stadium ist die Heimat der Kansas City Chiefs und für seine lautstarke Atmosphäre bekannt — über 76.000 Zuschauer werden erwartet, die Stimmung wird hitzig sein. Der Anpfiff um 21:00 ET (03:00 MESZ am Sonntag) bedeutet für europäische Zuschauer eine sehr späte Nacht — wer live mitfiebert, sollte sich auf einen Kaffee einstellen.

Wetter-Update: Die Vorhersage für Kansas City sieht 26°C und meist klaren Himmel vor — kein extremer Faktor. Der Anpfiff ist für europäische Zuschauer sehr spät (03:00 MESZ am Sonntag).
Beispiel: Quote 1.80 auf Argentinien × 10 € Einsatz = 18,00 € Auszahlung (8,00 € Gewinn). Die Quote ist knapp bemessen für einen Titelverteidiger gegen einen Außenseiter — sie spiegelt die Defensive der Schweiz und Messis Klasse gleichermaßen wider.

Mein Fazit

Argentinien ist gegen die Schweiz Favorit, aber die 1.80 ist dünn und bildet die Gefahr nicht angemessen ab. Die Schweiz hat in beiden K.o.-Runden null Gegentore kassiert, Kobel ist in Elfmeterschießen ein Fels, und die Schweiz kann das Spiel in die Verlängerung zwingen. Das wahrscheinlichste Ergebnis ist ein knapper argentinischer Sieg — Messi macht den Unterschied. Aber die Siegquote 6.00 auf die Schweiz ist die Value-Quote des Wochenendes, wenn man an die 72-jährige Sensation glaubt.

Wer am Samstagabend in der Nacht zu Sonntag live mitfiebert und auf Messi, den Ausgang der regulären Spielzeit oder ein Handicap wetten will, findet bei lizenzierten Anbietern aus dem deutschen Markt wie BetiBet oder WinRolla die aktuellen Quoten mit allen Spezialmärkten.

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  • Argentinien ist Favorit (Quote 1.80), aber die Schweiz hat in beiden K.o.-Runden null Gegentore in der regulären Spielzeit kassiert.
  • Messi steht bei 8 Turniertoren — gemeinsam mit Mbappé Spitzenreiter im Golden-Boot-Rennen, 21 insgesamt (Allzeit-Rekord).
  • Kobel hat gegen Kolumbien den entscheidenden Elfmeter gehalten — die Schweiz kann das Spiel ins Elfmeterschießen zwingen.
  • Argentinien hat in 7 Duellen mit der Schweiz noch nie verloren — Di María traf 2014 in der 118. Minute zum 1:0.
  • Die Schweiz hat sich 72 Jahre lang nicht für ein WM-Viertelfinale qualifiziert — die Rückkehr ist die Geschichte des Wochenendes.

::: faq

Wann spielt Argentinien gegen die Schweiz im WM-Viertelfinale?

Am Samstag, 11. Juli, um 21:00 Uhr ET (03:00 MESZ am Sonntag, 12. Juli) im Arrowhead Stadium in Kansas City, Missouri.

Was sagt die Wettquote 6.00 über die Schweiz aus?

Die Quote 6.00 auf einen 90-Minuten-Sieg der Schweiz bedeutet: Ein 10-€-Einsatz zahlt 60,00 € aus (50,00 € Gewinn). Sie spiegelt die Außenseiterrolle — passend zur historischen Bilanz (0 Siege in 7 Duellen) und zur defensiven Stärke der Schweizer in diesem Turnier.

Wer hat die meisten WM-Tore aller Zeiten?

Lionel Messi hat 21 WM-Tore in seiner Karriere erzielt — der Allzeit-Rekord. Im laufenden Turnier steht er bei 8 Toren, geteilter Spitzenreiter mit Mbappé. Miroslav Klose (Deutschland) hält den Zweit-Rekord mit 16 WM-Toren.

Mehr zum Viertelfinal-Wochenende findest du in unserer Viertelfinal-Vorschau mit Quoten und in den Tagestipps für den 10. Juli. Die kompletten Quoten findest du in unserem WM 2026 Quoten-Vergleich.

Alle Quoten sind dezimal und stammen aus einem Quotenvergleich (Stand: 10. Juli 2026, vormittags ET); sie können sich bis zum Anpfiff noch verschieben.