WM 2026 Spieltags-Rückblick 9. Juli — Frankreich als erste Macht im Halbfinale

Updated Juli 2026
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Ein Ergebnis, ein Spiel, klare Verhältnisse: Frankreich hat Marokko im ersten Viertelfinale der WM 2026 mit 2:0 geschlagen und ist als erstes Team ins Halbfinale eingezogen. Das Spiel fand am Donnerstagabend (9. Juli) im Gillette Stadium in Foxborough bei Boston statt — nicht, wie im Vorfeld mehrfach in Drafts zu lesen war, im MetLife Stadium (das ist das Endspiel am 19. Juli). Für Frankreich ist es das dritte WM-Halbfinale in Serie (2018, 2022, 2026) — eine Konstanz, die in der Geschichte des Weltfußballs ihresgleichen sucht. Für Marokko endet ein Turnier, das mit dem Halbfinal-Einzug 2022 in Katar seinen Höhepunkt hatte. Ich sortiere die wichtigsten Fragen des Abends.

Französische Spieler in dunklen Trikots jubeln nach dem 2:0-Sieg gegen Marokko im Gillette Stadium
Frankreichs Mannschaft bejubelt den Einzug ins Halbfinale — das dritte in Serie.
Ergebnis Frankreich 2:0 Marokko (1. Viertelfinale, 9. Juli)
Tore Mbappé (60.), Dembélé (66.) — Mbappé vergab zuvor einen Elfmeter in der ersten Halbzeit
Bedeutung Frankreich als erstes Team im Halbfinale — drittes WM-Halbfinale in Folge
Nebenfigur Mbappé zieht mit Messi im Golden-Boot-Rennen gleich (je 8 Tore)

Frankreichs Dominanz in Zahlen — und ein Elfmeter, der fast alles kippt

Die Statistik ist eindeutig: 21:4 Torschüsse, eine deutliche Mehrheit des Ballbesitzes, und Frankreich kontrollierte das Spiel von Beginn an. Marokko kam in den entscheidenden Zonen kaum zur Entfaltung. Der Abend hatte aber eine kritische Szene, die in Erinnerung bleibt: In der ersten Halbzeit bekam Frankreich einen Elfmeter, den Mbappé vergab — den ersten Elfmeter, den er bei einer WM vergeben hat. Wer danach dachte, das Spiel könnte kippen, sah sich getäuscht.

Nach der Pause schaltete Frankreich einen Gang höher. In der 60. Minute war es dann soweit: Mbappé traf mit seinem 20. WM-Tor seiner Karriere — damit fehlt ihm nur noch einer auf den Allzeit-Rekord von Messi (21). Dembélé legte in der 66. Minute mit seinem 5. Turniertor nach. Das wars. Frankreich nimmt die 2:0-Führung souverän über die Zeit und steht im Halbfinale.

Frankreichs Trainer Didier Deschamps zeigte sich nach dem Spiel gewohnt nüchtern, aber auch mit einem Anflug von Stolz: "It’s confirmation. There is a lot of pride in reaching a third consecutive World Cup semi-final." (Das ist die Bestätigung. Es erfüllt uns mit großem Stolz, zum dritten Mal in Folge ein WM-Halbfinale zu erreichen.) Gegenüber der marokkanischen Mannschaft, die nach dem Halbfinal-Erfolg von Katar 2022 mit großen Erwartungen angetreten war, fand er anerkennende Worte: "I have a lot of respect for this Morocco team. It’s a young team. Many of their players have only 10 or 15 international caps, apart from Achraf Hakimi, who has more than 100." (Ich habe großen Respekt vor dieser marokkanischen Mannschaft. Es ist eine junge Mannschaft. Viele ihrer Spieler haben nur 10 oder 15 Länderspiele, abgesehen von Achraf Hakimi, der über 100 hat.)

Was für Frankreich spricht
    1. WM-Halbfinale in Serie (2018, 2022, 2026) — historische Konstanz
  • 6 Spiele, 6 Siege, keine Verlängerung nötig — einziges Team mit weißer Weste
  • Mbappé mit 20. WM-Tor auf den Spuren von Messis Rekord
Was für Marokko bleibt
  • Erstmals seit 1998 wieder in einem WM-Viertelfinale
  • Afrika war nach 2022 wieder mit Marokko und Senegal im Achtelfinale vertreten
  • Junge Mannschaft mit Perspektive auf 2030

Mythos oder Realität: Ist Frankreich der klare Turnierfavorit?

Die Buchmacher sehen das eindeutig: Frankreich ist nach dem Halbfinal-Einzug der klare Favorit auf den WM-Titel. Die Siegquote ist von 2.80 vor dem Viertelfinale auf 2.35–2.46 nach dem Spiel gesunken (Stand: 9. Juli 2026, abends ET, Kalshi via Covers). Damit ist Frankreich kürzer notiert als jeder andere verbliebene Teilnehmer — Spanien (5.78) und Argentinien (5.43) folgen mit Abstand.

Dafür spricht der Favoritenstatus: Frankreich hat als einziges Team alle sechs Spiele gewonnen, noch keine Verlängerung gebraucht, und mit Mbappé den gefährlichsten Stürmer des Turniers (8 Tore). Im Halbfinale wartet am 14. Juli in Dallas der Sieger aus Spanien gegen Belgien (heute Abend) — ein machbares Los, sollte Belgien nicht über sich hinauswachsen.

Dagegen spricht: Der verschossene Elfmeter von Mbappé war ein Warnsignal. Frankreich wirkte in der ersten Halbzeit nicht so dominant, wie die Endstatistik vermuten lässt. Im Halbfinale wird jedes Team die letzte verfügbare Energiereserve mobilisieren — und in einem K.o.-Spiel auf Augenhöhe entscheidet oft eine Einzelaktion. Frankreich hat im Achtelfinale Paraguay nur mit 1:0 geschlagen — ein knappes Ergebnis, das zeigt, dass die Dominanz nicht immer erdrückend ist.

Mein Zwischenfazit: Favorit ja, aber nicht unantastbar. Frankreich hat den leichtesten Weg ins Halbfinale gehabt, jetzt werden die Gegner besser. Die Quote von 2.35–2.46 spiegelt die Favoritenrolle korrekt — wer auf Frankreich setzt, kauft den wahrscheinlichsten, aber nicht den sicheren Ausgang.

Mbappé gegen Messi — das neue Goldene-Duo im Golden-Boot-Rennen

Ein Nebenprodukt des Abends, das für die kommenden Tage wichtig wird: Mbappé hat mit seinem 8. Turniertor zu Messi aufgeschlossen — beide führen jetzt mit 8 Toren die Torschützenliste an. Die Buchmacher sind sich uneins, wer der neue Favorit ist: FOX und Covers preisen Mbappé mit 1.95 als neuen Spitzenreiter, FanDuel hält weiterhin Messi mit 2.20 vor Mbappé mit 2.35 (Stand: 9. Juli 2026, 18:02 ET). Es ist eine Buchmacher-Spaltung, die sich durch die nächsten Spiele zuspitzen wird — beide sind noch im Turnier (Frankreich sicher im Halbfinale, Messi mit Argentinien am Samstag gegen die Schweiz).

Mein Urteil: Das Golden-Boot-Rennen ist jetzt ein Kopf-an-Kopf-Duell der beiden Superstars. Es wird vermutlich erst im Halbfinale entschieden — es sei denn, einer der beiden trifft am Samstagabend doppelt. Für Wetten auf den Torschützenkönig ist die Varianz in beiden Fällen hoch: Mbappé hat die höhere Chancendichte pro Spiel, Messi die längere Historie und den Allzeit-Rekord im Rücken.

Marokkos Abschied — was bleibt vom Afrika-Märchen?

Marokko ist ausgeschieden, und mit ihm ist auch Afrikas letzte WM-Hoffnung 2026 beendet. Die Mannschaft von Trainer Mohamed Ouahbi (der im März 2026 die Nachfolge von Regragui antrat) hat mit Achraf Hakimi den erfahrensten Akteur, ansonsten eine junge Truppe — die meisten Spieler haben erst 10 bis 15 Länderspiele. Das Ausscheiden gegen Frankreich ist die Wiederholung des Katar-Halbfinals von 2022, das Frankreich ebenfalls gewann. Diesmal ohne die Sensation, aber auch nicht beschämend. Für Afrika bleibt die Erkenntnis: Mit Marokko und Senegal waren zwei Teams im Achtelfinale vertreten, was die wachsende Tiefe des afrikanischen Fußballs zeigt.

Mein Fazit zum 9. Juli

Frankreich liefert, Marokko verliert mit Anstand, und Mbappé macht das Rennen um den Goldenen Schuh wieder zu einem Zweikampf. Der erste Halbfinalist steht fest — die anderen drei werden bis Samstagnacht (MEZ) ermittelt. Heute Abend (10. Juli) folgt Spanien gegen Belgien, morgen Norwegen gegen England und Argentinien gegen die Schweiz. Wer den Markt für die Halbfinal-Wetten beobachten will, sollte die Quotenbewegungen auf den Franzosen im Auge behalten — sie sind nach dem 9. Juli deutlich kürzer geworden.

Wer am Wochenende auf den neuen Favoriten oder den Golden-Boot-Spitzenreiter setzen will, findet bei lizenzierten Anbietern aus dem deutschen Markt wie BetiBet oder WinRolla die aktualisierten Quoten im direkten Vergleich.

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  • Frankreich gewinnt 2:0 gegen Marokko und steht als erstes Team im WM-Halbfinale (drittes in Serie).
  • Mbappé zieht mit seinem 8. Turniertor zu Messi (8) gleich — die Buchmacher sind sich über den neuen Favoriten uneins.
  • Frankreichs Siegquote sinkt nach dem Viertelfinale auf 2.35–2.46 — klare Favoritenrolle vor dem Halbfinale gegen den Sieger aus Spanien/Belgien.
  • Marokko ist ausgeschieden, Afrikas letzter WM-Vertreter 2026 ist raus — das Katar-2022-Halbfinal-Niveau wurde diesmal nicht ganz erreicht.

::: faq

Wie ist das Viertelfinale Frankreich gegen Marokko ausgegangen?

Frankreich hat Marokko im ersten Viertelfinale der WM 2026 am 9. Juli mit 2:0 geschlagen. Die Tore schossen Kylian Mbappé (60. Minute) und Ousmane Dembélé (66. Minute). Mbappé hatte in der ersten Halbzeit einen Elfmeter verschossen.

Wer steht jetzt im Halbfinale der WM 2026?

Frankreich ist als erstes Team ins Halbfinale eingezogen. Drei weitere Plätze werden noch in den Viertelfinal-Spielen Spanien–Belgien (10. Juli), Norwegen–England und Argentinien–Schweiz (beide 11. Juli) vergeben. Das Halbfinale findet am 14. und 15. Juli statt.

Wer führt jetzt im Golden-Boot-Rennen?

Lionel Messi und Kylian Mbappé stehen nach dem 9. Juli mit jeweils 8 Turniertoren an der Spitze. Die Buchmacher sind sich uneins: FOX/Covers sehen Mbappé vorne (Quote 1.95), FanDuel hält Messi (2.20) vor Mbappé (2.35) als Favoriten.

Mehr zu den anderen Viertelfinal-Spielen findest du in unserer Viertelfinal-Vorschau mit Quoten und in den Tagestipps für den 10. Juli.

Alle Quoten sind dezimal und stammen aus einem Quotenvergleich (Stand: 9. Juli 2026, abends ET); sie können sich bis zu den nächsten Spielen noch verschieben.